Kiefergelenktherapie

Patienten, die von Kiefergelenkbeschwerden betroffen sind, können unter vielfältigen Problemen und Symptomen (z.B. Kopfschmerzen, Kiefergelenkknacken, Tinnitus oder Verspannungen) leiden.

Der Körper kann eine solche Fehlbelastung bis zu einem gewissen Maße kompensieren, ohne dass Symptome auftreten. Kommen aber weitere Belastungsfaktoren wie bspw. eine Lebensphase mit erhöhtem Stress hinzu, treten häufig deutliche und schmerzhafte Beschwerden auf.

Das Kiefergelenk wird nach Ermittlung der optimalen Unterkieferlage mittels einer Aufbissschiene entlastet, was in der Regel eine Linderung oder Beseitigung der Beschwerden zur Folge hat. In vielen Fällen ist eine kiefergelenkspezifische physiotherapeutische Begleitbehandlung zu empfehlen, die von uns fallabhängig verschrieben werden kann.

Für eine dauerhaft erfolgreiche Therapie kann eine kieferorthopädische Behandlung indiziert sein, um nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursache zu therapieren. Dies ist zB. bei einem Tiefbiss in Verbindung mit einer steilstehenden Oberkieferfront oder einem deutlich zurück liegendem Unterkiefer („Überbiss“) der Fall.

Schnarchtherapie

Schnarchen - Ursachen und Risiko

Nur nach einem gesunden Schlaf ist der Körper tagsüber leistungsfähig. Ein großer Teil der Bevölkerung leidet jedoch unter schlafbezogenen Atemstörungen. Die häufigste Ursache für den gestörten Schlaf sind Atemaussetzer durch einen Verschluss (Obstruktion) im Bereich der oberen Atemwege, ausgelöst durch die Erschlaffung der Rachenmuskulatur. Unterschieden wird zwischen normalen kompensiertem Schnarchen (ohne Folgeerkrankungen) und obstruktivem Schnarchen (Verminderung der Sauerstoffversorgung). Letzteres kann ohne Therapie zu Schlafstörungen mit Tagesmüdigkeit und Schlafzwang sowie Bluthochdruck mit Folgeerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems führen.

Neben der Schlafposition des Schlafenden können auch Faktoren wie Kieferfehlstellungen, Übergewicht, Alkohol- und Tabakkonsum sowie Stress als verstärkende Auslöser für eine gesundheitliche Beeinträchtigung des Schlafenden sein.   

Eine entsprechende diagnostische Unterscheidung führt zunächst ein Schlafmediziner durch, ggf. nach Überweisung durch Ihren Hausarzt, um festzustellen, ob eine kieferorthopädische Schnarchtherapie für Sie in Frage kommt. 
 

Kieferorthopädische Schnarchtherapie

Eine Anti-Schnarchschiene für Ober- und Unterkiefer kann in vielen Fällen bereits Abhilfe schaffen und die Symptome, die beim Schnarchen durch Erschlaffung der Rachenmuskulatur entstehen, beheben, indem diese indirekt über eine Unterkiefervorverlagerung den Rachen offenhält. Wichtig ist die regelmäßige Nachsorge, um die Schnarchtherapie zu kontrollieren. In unserer Praxis entwickeln wir mit Ihnen einen auf Sie zugeschnittenes Schnarchtherapie-Behandlungskonzept.

 

Praxis am Riedberg

Kieferorthopäden
Dr. Henrik C. Schulze & Dr. Paul C. Wnuk

Altenhöferallee 96
60438 Frankfurt/Main

069 . 9686415.11